Ich weiß, ich poste viel über das Glück im Leben, Freud und Leid und philosophiere hin und her. Doch ich teile gern Erfahrungen mit, die ich selbst mache und verfasse sie dann zu einem Text. Ähnlich wie Tagebuch oder vielleicht auch eine Art Kummerkasten.
Wie die Überschrift schon andeutet halte ich mich gern von negativen Menschen fern.
Logischerweise wählt man ebenfalls seinen Freundeskreis nach den Leuten aus, die einem gut tun und sortiert aus, welche einem mehr schlechte als gute Gedanken bringen.
Die Plätze in meinem Herzen sind begrenzt, denn ich lasse dort nicht einfach jeden herein, damit jede Person genug Platz dort findet und sich entfalten kann.
Ich habe eine beste Freundin, die seit 8 Jahren einen riesen Platz in meinem Herzen hat und was den Platz für Freunde in meinem Herzen angeht, wird ihr dieser niemals jemand streitig machen.(N)
Danach kamen zwei Mädels neu in mein Leben, die ich so lieb gewonnen habe, dass sie sich ebenfalls einen Platz gesichert haben.(N&J) So. Dies ist nun einige Zeit her und ich habe eine vierte Person kennengelernt.(L) Diese vier Personen bereichern mein Leben, sind für mich da und geben mir viel. Jede auf ihre Art. Doch gibt es einen Menschen in meinem Leben, den ich zwar nie zu meinen engsten Freunden gezählt habe, sie mir jedoch eine Zeit lang einigermaßen nah stand. Stand. Ich habe mittlerweile erkannt, dass diese Person mir nicht gut tut.
Vorwurfsvoll, kritisierend und manipulierend. Eigenschaften, die eine freundschaftliche Basis nur schwer zulassen.
STOP!
Wenn dir eine Person, die mitten in deinem Herzen ist, Schuld daran ist, dass du Bauchschmerzen bekommst, sollte da ganz schnell etwas bereinigt werden.
Sorgt allerdings eine Person dafür, die dir nicht einmal richtig nahe steht, folgt für mich ein ganz klarer Cut. Guten Tag und guten Weg. That's it!
Jeder Mensch ist selbst Herr seines Lebens. Doch dürfen sich andere Menschen in dieses einmischen? Ganz klar: Ja! Solange sie zur Familie gehören oder einen der sorgfältig begrenzten Plätze des Herzens einnehmen.
Es gibt genug Leute die einen schätzen für das was man ist und für das was man macht. Alles andere ist Fehl am Platz. Gott sei Dank hat mein Herz dafür eine dicke Mauer, die dafür sorgt, dass negative people dort abprallen und sich in Rauch auflösen.
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Sonntag, 11. November 2012
Mittwoch, 25. Juli 2012
...as time went by!
Ganz ehrlich! Wisst ihr noch als wir Kinder waren und ,,die Alten'' immer wieder sagten ,,Hach ja, wie die Zeit vergeht''! ? Damals hat man sich entweder gar nichts dabei gedacht oder etwas wie ,,Hä? Voll nicht! Weißte wie lange ich noch zur Schule muss?'' Tja und nun? Ich erwische mich immer wieder dabei, dass ich einfach nur erstaunt bin, wie lange dieses und jenes schon wieder her ist. Vorgestern allein schon wieder: Amy Winehouse' erster Todestag... unglaublich oder? Das kann doch nicht ein Jahr her sein?! Genau wie die Loveparade-Katastrophe! Gestern zwei Jahre. Was mich aber am allermeisten ,,schockt'': Die letzte Woche in Köln ist angebrochen. Hallo? 7 Tage zu 5 Monaten? 5 ganze Monate habe ich hier bei RTL verbracht. Dick eingepackt in Winterklamotten bin ich gekommen und in Shorts und Shirt verlasse ich diesen Laden. Ernsthaft, wo ist die Zeit geblieben? Das kann echt nicht wahr sein. ,,Wie die Zeit vergeht''-Gelaber hin oder her. Es ist einfach so!
Ich habe auch irgendwie das Gefühl, die Zeit ist schneller als ich. Es kommt mir so vor, als würde ich hinterherhinken. Wir schreiben das Jahr 2012 und ich bin folglich 23 Jahre alt. Aber ehrlich gesagt fühle ich mich kein Stück anders als mit 18 und das sind immerhin 5 dicke Jahre.Vielleicht fällt es mir nur selbst nicht so auf und ja okay, etwas reifer ist man sowieso geworden, denn das bleibt einfach nicht aus, aber ich fühl mich absolut nicht anders. Ich könnte auch übertreiben, aber abgesehen von den Äußerlichkeiten finde ich mich von der Art her sogar genauso wie mit 15. Zu der Zeit ist in meinem Leben viel passiert und ich habe das Gefühl ich hätte in diesen Situationen zwangsweise einen mega ,,Reifeschub'' bekommen, der für die nächsten zehn Jahre ausreichen sollte. Ich bin in vielen Situationen noch genauso kindisch, wo andere die Augen verdrehen, und in anderen Situationen ernst und nachdenklich. Weder das eine noch das andere hat sich in den letzten Jahren vermehrt oder vermindert. Ich könnte an zig Dingen ausmachen, wie die Zeit rennt.
Ich bin nun schon seit 6 Jahren großer Mandy Capristo - Fan und ebenso seit 6 Jahren Halbwaise.
5 Jahre ist es her, als ich mit einem riesen ,,Tam-Tam'' meinen 18. Geburtstag gefeiert habe und den Führerschein in den Händen hielt.
Vor 4 Jahren blieb ich auf dem Gymnasium sitzen und wechselte mit meinen zwei besten Freunden auf ein anderes.
Vor 3 Jahren trat jemand in mein Leben, der in meinen Herzen einen Stellenwert hat wie kaum ein anderer. Mein Hund Milo. Nimand macht mich so glücklich wie er.
Ganze 2 Jahre ist es her, als ich endlich mein Abi in der Tasche hatte und etwas begonn, was ich mir Jahre zuvor niemals zugetraut hätte: ein Studium.
Und (fast) 1 Jahr ist es her, als sich einer meiner größten Träume erfüllte: Ich durfte Mandy Capristo interviewn. Eine Stunde allein mit ihr in der Garderobe.
Mittwoch, 6. Juni 2012
Pat private: Dankbarkeit statt Fanatismus
Viele Leute die mich kennen verbinden vor allem eine Sache mit mir: Mandy Capristo. Damals Sängerin der Girlband Monrose. Ich war 17 und die meisten Menschen dachten sich wohl, ich hänge noch mit einem Bein in der Pubertät. Mittlerweile bin ich 23 und um ehrlich zu sein hat sich absolut nichts geändert. Zumindest was das Interesse an Mandy betrifft. Aus der Pubertät bin ich nämlich raus ;) Bevor ich mich als Vollspast abstempeln lasse, dachte ich mir, nutze ich die Chance für eine Rechtfertigung. Klingt immer so böse dieses Wort, dabei ist es doch gar nicht so schlecht? Oder? Moment ich google mal. ... Seht ihr, völlig okay: Eine Begründung oder Rechtfertigung ist die Angabe eines Grundes für eine Behauptung, Handlung, These, Aussage, Meinung oder Überzeugung.
Also dann beginn ich mal mit der Pat-Mandy-Story. Ich nenne sie…ähm... Pandy?! Pandy! :D
Der September 2006 hatte für mich nicht wirklich schöne Zeiten in petto. Zu Beginn des Monats bekam mein Papa eines Abends starke Bauchschmerzen. Meine Mutter und ich fuhren mit ihm ins Krankenhaus und nach einer gründlichen Untersuchung stand fest: mein Papa ist voll mit Krebsmetastasen. Heilungschancen? Gleich null. Fragt mich nicht wieso das erst so spät festgestellt wurde. Frag' ich mich selbst. Nicht einmal eine Chemotherapie wurde noch in Betracht gezogen. Die Ärzte sagten uns, der Krebs sei zu weit fortgeschritten und Papa soll nun die letzten Tage oder Wochen so angenehm wie möglich verbringen. Das hatte gesessen. Nun hatten Mama und ich die Aufgabe Papas letztes Stück Leben schön zu machen. Sein größter Wunsch war, dass er bei uns zuhause und nicht im Krankenhaus sterben möchte. Den erfüllten wir ihm selbstverständlich und quartierten ihn mit einem Krankenbett, zig Medikamenten und weiteren Utensilien in unserem Wohnzimmer. Tage vergingen.
Eines Abends saß ich im Wohnzimmer und zappte durchs TV-Programm. Ich auf dem Sofa und Papa neben mir im Krankenbett. Der Krebs schritt sehr schnell voran, so dass Papa mittlerweile nicht mehr richtig reden, geschweige denn alleine gehen konnte. Mit Lauten gab er uns zu verstehen, was er wollte oder brauchte. Wenn er flüsterte konnte er sogar noch in Worten sprechen. Seinen eigenen Vater, eine Respektperson die man unendlich liebt, so zu sehen war schon ein hartes Gefühl.
Ich zappte hin und her. Auf Pro 7 hielt ich kurz an und dachte Och nö, schon wieder Popstars? Na gut, ein bisschen lustig machen über diese komischen Castingdeppen kann man sich ja. Eine Kandidatin nach der anderen machte sich zum Depp der Nation. Ich schmunzelte. Plötzlich kam da dieses junge Mädchen mit den riesengroßen braunen Reh-Augen. Eine Ausstrahlung die ich nie zuvor gesehen hatte. Das hört sich etwas blöd an, aber dieser Moment kam mir ganz besonders vor. Papa lag im Bett und döste vor sich hin. Mal mit geschlossenen Augen, mal hatte er die Augen auf. Und dann begann dieses Mädchen zu singen. Stand up for love von Destinys Child. Der Gesang war zwar nicht a lá Whitney Houston, aber gut genug um meine Arme in Gänsehautärmchen zu verwandeln. Was dann passierte, machte diesen Moment zu etwas Magischem. Papa griff meine Hand und machte mir deutlich, ich solle ihn aufrichten. Er sah zum Fernseher und lächelte. Er war schon sehr schwach und ich half ihm sich wieder zu legen. Er sah mich an und sagte etwas, doch ich verstand ihn nicht und beugte mich zu ihm. Die Worte die ich dann hörte, schwirren mir bis heute im Kopf herum. Er sagte: ,,Du magst sie gerne. Du lächelst. Wenn ich im Himmel bin lege ich beim lieben Gott ein gutes Wort für sie ein.‘‘ Noch in derselben Nacht, um 4 Uhr morgens, schlief er ein und wachte nicht mehr auf.
Ich sagte mir, ich werde diese Show so lange schauen bis dieses 16-jährige Mädchen nicht mehr zu sehen ist. Nun, was soll ich sagen? Es sind fast 6 Jahre vergangen und sie ist immer noch zu sehen ;)
Diese Faszination, die ich Mandy gegenüber entwickelt habe, hat mich in der Zeit abgelenkt. Mandy hatte mich mit 17 Jahren noch einmal zu einem richtigen Teenie gemacht, der ein Fan ist. Von Postern an die Wand und Fanartikeln bis hin zum kleinsten Zeitungsschnipsel ausschneiden. Neben der Trauer um meinen geliebten Vater, war gleichzeitig die große Freude wenn ich Mandy im TV und Zeitschriften verfolgen konnte. Sie kam in die Band und ich schickte einen Kuss in den Himmel. Ich bin sehr dankbar für diese große Hilfe, die sie nicht einmal bewusst geleistet hat. Ich fiel nie in ein tiefes Loch und noch heute, schicke ich dafür einen Kuss in den Himmel.
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